Oberstufe Rüti: «Dreiteilige Sekundarschule»

Dreiteilige Sekundarschule

Um den verschiedenen Begabungen und dem unterschiedlichen Leistungsvermögen der SchülerInnen möglichst gut Rechnung tragen zu können, bestehen an der Oberstufe drei parallele Bildungswege.

Sekundarschule A

In der Sekundarschule A werden diejenigen SchülerInnen unterrichtet, die sich bei guter allgemeiner Auffassungsgabe über die Fähigkeiten zu abstrakter Denkarbeit ausgewiesen haben.

Sekundarschule B

Die Sekundarschule B besuchen diejenigen SchülerInnen, die eine gute Auffassungsgabe besitzen und auf Grund realer, anschaulicher Darlegung zu klaren Denkvorgängen befähigt sind.

Sekundarschule C

Die Sekundarschule C betreut diejenigen SchülerInnen, die für das Erfassen von Zusammenhängen und für das verstandesmässige Schliessen und Folgern einer betont anschaulichen, oft mehrfach wiederholten Darlegung bedürfen und deren harmonische Ausbildung eine ausgesprochene Berücksichtigung der Betätigung am Objekt erfordert.

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Für zwei Zielgruppen wird DaZ-Unterricht angeboten: Als intensiver DaZ-Anfangsunterricht für SchülerInnen, die Deutsch als neue Zweitsprache erlernen oder als Aufbauunterricht für Lernende, die eine weitere Förderung in Deutsch als Zweitsprache brauchen. Letzteres ist nach einer spezifischen Sprachstandserfassung möglich.


Integrative Förderung IF / Förderzentrum

Die zentrale Umsetzungsform integrativer Förderung an der Oberstufenschule Rüti bildet insbesondere das Teamteaching in den B/C- Klassen. Aber auch SchülerInnen aus A-Klassen profitieren von diversen Angeboten des Förderzentrums: In Gruppen oder Einzelberatung kann eine Förderung organisiert werden, wenn vorgängig die Ziele an einem Schulischen Standortgespräch festgelegt wurden. Das Förderzentrum koordiniert zudem den interdisziplinären Austausch zwischen den Fachpersonen. Genauere Informationen finden Sie unter dem Stichwort Förderzentrum.


Wahlfächer in der 3. Klasse

Drittklässler/Innen haben die Möglichkeit, neben den vorgeschriebenen Pflichtfächern, je nach Neigungen und Interessen, aus einem grossen Angebot von Wahlfächern auszuwählen. Die minimale wöchentliche Lektionenzahl (inkl. Pflichtfächer) beträgt 30 Lektionen. Das Maximum von 36 Wochenlektionen darf nicht überschritten werden. Eine ausführliche Orientierung zum Wahlfachangebot findet in der 2. Oberstufe statt.

Zusätzliches Schuljahr

Bei genügend guten Leistungen in der 3. Oberstufe (Durchschnitt: Note 5) besteht die Möglichkeit, ein zusätzliches Schuljahr in der anspruchsvolleren Stufe zu absolvieren. Dies hat sich in den letzten Jahren bewährt. Es existiert ein spezielles Reglement, das bei der Klassenlehrkraft zu beziehen ist. Ende September müssen sich die SchülerInnen, welche im nächsten Schuljahr die anspruchsvollere Stufe besuchen wollen bei der Klassenlehrkraft melden. Anschliessend bekommen sie einige Förderstunden von den Lehrkräften der anspruchsvolleren Stufe. In diesen Förderlektionen wird abgeklärt, ob die SchülerInnen dem Unterricht folgen können. Ende Januar wird über die definitive Aufnahme in die neue Stufe entschieden.

Geleitete Schule

Die während dem TaV-Versuch eingeführte Schulleitung hat sich bewährt. Viele andere Projekte sind durchgeführt und evaluiert worden. Einige werden auch in Zukunft weiter geführt, umso den immer wieder neuen Forderungen der Gesellschaft gerecht zu werden.

Schulleitungsteam

An unserer Schule gibt es ein Schulleitungsteam, das in organisatorischen und pädagogischen Belangen als Schaltstelle zwischen Lehrerschaft, Eltern und Behörde fungiert. Die Schulleitung ist von 7.00 - 8.00 Uhr telefonisch oder unter schulleitung@osrueti.ch erreichbar. Die drei Schulleiter haben die Arbeiten untereinander aufgeteilt. Walter Wolf ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, das Disziplinar- und Absenzwesen. Peter Angehrn betreut die Personal- und SchülerInnendateien und organisiert den Stundenplan und die Wahlfächer. Peter Gmür ist verantwortlich für den Übertritt von der Primar- in die Sekundarschule und für die Umstufungen.